Seit Jahren trinke ich nur osmotisches Wasser und bin schon völlig "demineralisiert" 
Beim Googeln bin ich auf Deine Seite gestoßen und habe mir mal ein paar Artikel durchgelesen. Einige Punkte würde ich auch unterschreiben - jedoch ist es für die Aussagekraft besser, mehr mit "harten Fakten" zu operieren als Pauschalaussagen zu treffen. Klar - Das ist Deine Seite und das ist Deine Meinung - aber wenn Deine Meinung verbreitet werden soll, muss hier mehr Substanz rein. Schreib nur was Du sicher weißt und mit Literatur belegen kannst. Das Blutgefäße durch ungefiltertes Wasser verkalken ist z.B. medizinisch so nicht belegbar 
Es ist aber gut zu wissen, dass es noch Zeitgenossen gibt, die sich ihre Gedanken machen...
Weiterhin viel Spaß beim Recherchieren thomas ferlKommentar: Hallo Thomas, vielen Dank für Deinen Eintrag. Mit der "Demineralisierung" würde ich gerne näheres wissen. Rein ernährungsphysiologisch ist das durch das Trinken von Osmosewasser nicht erklärbar, denn den Hauptteil an Mineralien nimmt der Mensch über die Nahrung zu sich. Was aus dem Wasser potentiell möglich ist, daß reicht kaum aus. Es ist eine weit verbreitete Mär, daß das Trinken von Osmosewasser dem Körper Minerale entzieht. Dafür gibt es keine ernst zu nehmenden Beweise. Das einzige was gelegentlich geschehen kann, ist, daß eine leichte übersäuerung im Magen auftreten kann. Wer hier empfindlich ist, der kann ein paar Krümel Mineralsalz hinzugeben und schon ist das Problem behoben. Bei gesunden Menschen sollte das aber nicht auftreten. Ich selbst trinke seit ziemlich genau 10 Jahren ausschließlich Osmosewasser und nutze dieses auch ausschließlich in meiner Küche. Meine Gesundheit ist bestens und von Demineralisierung keine Spur. Das ist ein harter Fakt und zwar aus dem Leben gegriffen und nicht einem Buch entnommen. Ich habe viele Kunden und bisher hat keiner / keine von ähnlichen Problemen berichtet.
Das Blutgefäße durch ungefiltertes Wasser verkalen habe ich nicht behauptet. Dafür ist in der Regel Vitaminmangel, speziell Vitamin C verantwortlich. Dies produziert Skorbut und macht die Gefäße rissig. Um Gewebeblutungen zu verhindern baut der Körper dann als Schutz eine Schicht auf.
Die nur schwer zu verstoffwechselnden anorganischen Mineralbindungen aus dem Wasser werden hingegen im Gewebe eingelagert. Dort werden sie auch mit Wasser eingekapselt, was ein Aufschwemmen des Gewebes begünstigt. Dies ist ebenfalls ein Schutzmechanismus des Körpers. Hier wird verhindert, daß die eingelagerten Minerale die Zellen unnötig belasten.
Ich werde aber überprüfen, wo ich diese falsche Aussage bezüglich der Gefäße gemacht haben könnte. Leider ist meine Zeit begrenzt und so kann es noch eine Weile dauern. Hier wäre ein konkreter Hinweis auf die Fundstelle sehr hilfreicht gewesen. Aber dies ist typisch für das vieler Orts zu findende Gemäcker auf hohem Nivou. Kritik ist gut und hilfreich aber nur, wenn diese auch sachlich und konkret ist. Verwaschene Aussagen sind da kaum hilfreich. Wie hast Du z. B. Deine Demineralisierung festgestellt und durch welche Untersuchdung konnte diese auf das Trinken von Osmosewasser zurückgeführt werden? Es ist ja bekannt, daß Ärzte hier auch in einem festen Glaubenssystem stecken und viele Aussagen von diesen schlicht aus den Fingern gesaugte Behautungen sind. Ein wirklich wissenschaftliches Arbeiten ist hier selten feststellbar. Dagegen sind die Fehlleistungen doch schon recht gut dokumentiert.
Also, was ich sicher weiß, das ist das, was ich am eigenen Leib erfahren konnte. Bücher sind lediglich fremde Autoritäten, welche in der Regel nicht überprüft werden können. Einer verweist auf eine Anderen und so weiter. Eine Kette von Verweisen und am Ende steht in der Regel der Glauben, denn die Mittel zu einer wirksamen Überprüfung sind selten vorhanden. Ganz zu schweigen von der nötigen Zeit. Wir leben in einer komplexen Gesellschaft und diese ist, wie sich das für ordentliche Sklaven gehört, immer beschäftigt. So wird nicht das eigene Leben gelebt, sondern ein fremdes und fremdgesteuertes. Leben braucht Zeit zum Besinnen und so.
Liebe Grüße Patzlaff, Thomas |